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Klinogicare® StarLab

Tragbarer biochemischer Analysator für Spitzensportanwendungen

Tragbarer biochemischer Analysator Klinogicare StarLab

Überwachung von CK und anderen Biomarkern in 10 Minuten

Frühwarnbiomarker

Überwachung der Kreatinkinase

Die Überwachung des CK-Spiegels hilft dabei, frühzeitig Anzeichen muskulärer Überlastung zu erkennen. Ein Anstieg der CK kann ein Signal sein, das Trainingsprogramm anzupassen und Verletzungen vorzubeugen.

Eingesetzt auf der ISS

Extreme Zuverlässigkeit

Das Gerät wird auf der Internationalen Raumstation (ISS) eingesetzt und erfüllt damit die höchsten Anforderungen an Genauigkeit und Zuverlässigkeit des Systems unter extremsten Bedingungen.

Mikrofluidik

Technologie Lab-on-a-chip

Die Mikrofluidik ermöglicht hochpräzise Analysen mit minimalem Probenvolumen und gewährleistet schnelle Ergebnisse sowie eine außergewöhnliche Reproduzierbarkeit der Daten.

Strategie zur Verletzungsprävention

Strategie zur Verletzungsprävention mit Integration von StarLab in die Protokolle professioneller Sportvereine
Integration von StarLab in die Protokolle professioneller Sportvereine
Tragbarer Analysator Klinogicare StarLab
Schnelldiagnostik | Vor Ort

Klinogicare® StarLab

Ab 20.000 € (Analysator + Jahres-Reagenzienkit)
Quantitative In-vitro-Bestimmung klinisch-chemischer Analyte aus Vollblut, Lithium-Heparin-Plasma oder Serum. Der Test benötigt lediglich 100 µL Probenmaterial (etwa drei bis vier Tropfen), mit Ergebnissen in 7–13 Minuten.

Inklusive mehrsprachiger Bedienung und drahtloser Systemupdates per WLAN. Das Gerät erreicht eine Genauigkeit, die mit einem Zentrallabor vergleichbar ist – und bleibt dabei vollständig tragbar für den Einsatz vor Ort. Das Erscheinungsbild des Produkts kann je nach Lieferregion variieren. Die technischen und funktionalen Spezifikationen sind in allen Versionen identisch.

Rechner für den saisonalen wirtschaftlichen Nutzen

(Schieberegler unten verwenden, um Ihre Werte einzustellen)

Kosten für Analysegerät und Verbrauchsmaterialien:
20.000 €
20.000 €30.000 €
Monatliches Gehalt des Spielers:
80.000 €
10.000 €200.000 €
Anzahl der Verletzungen pro Saison:
5
115
Gesamtgehaltsverlust durch die Abwesenheit des Spielers:
400 000
Geschätzte Einsparung mit Klinogicare StarLab:
380 000

Die frühzeitige Risikoerkennung hilft, Muskelverletzungen zu verhindern und die Ausfallzeit zu reduzieren – mit direkten Auswirkungen auf den Vereinshaushalt.

Der Verein erleidet direkte finanzielle Verluste, wenn ein Spieler auch nur kurzzeitig ausfällt. Der Wert der sportlichen Ressource sinkt, während die Gehaltsverpflichtungen unverändert bestehen bleiben.

Die Überwachung von CK und anderen Biomarkern hilft dabei, Überlastung früher zu erkennen, die Trainingsbelastung anzupassen und die Wahrscheinlichkeit von Muskelschäden zu verringern.

01

Gehaltsverpflichtungen

Wenn ein Spieler nicht einsatzfähig ist, zahlt der Verein das Gehalt weiterhin für die gesamte Ausfallzeit.

02

Genesungszeit

Die durchschnittliche Genesungszeit bei einer Muskelverletzung beträgt 2 Wochen oder mehr.

03

Kumulativer wirtschaftlicher Effekt

Die Kosten des StarLab-Analysegeräts amortisieren sich bereits durch die Prävention einer einzigen Verletzung.

Das Gehalt des Athleten (Punkt 01), das während der Ausfallzeit gezahlt wird (Punkt 02), erzeugt für jede Verletzung einen direkten wirtschaftlichen Verlust. Multipliziert man diesen Wert mit der Anzahl der saisonalen Verletzungen, erhält man eine Schätzung der Gesamtverluste. Klinogicare StarLab ist darauf ausgelegt, diese Verluste zu reduzieren.

Beispiel: Bei einem Monatsgehalt von 80.000 € und 5 Verletzungen pro Saison belaufen sich die Gesamtverluste auf 200.000 €.

Regelmäßiges biochemisches Monitoring ermöglicht es den Mannschaften, von reaktiven Entscheidungen zu einem proaktiven Risikomanagement überzugehen – mit direkten Auswirkungen auf die Reduzierung von Verletzungen und die Verbesserung der sportlichen Leistung.

Technische Daten

Technische Spezifikationen
Galerie StarLab POCT-Testsystem
Galerie StarLab POCT-Testsystem
Galerie StarLab POCT-Testsystem
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Galerie StarLab POCT-Testsystem
Galerie StarLab POCT-Testsystem

Klinogicare® POCT-Testsystem

Tragbarer biochemischer Analysator auf Basis der Mikrofluidik-Technologie
Abmessungen Analysator
B x T x H: 21 × 12 × 18 cm / 8,27 × 4,92 × 6,89 in
Gewicht
2,9 kg / 6,39 lbs
Betriebsmodus
Kontinuierlich
Betriebsumgebungstemperatur
10-30 °C (50-86°F), Innenbetrieb
Luftdruck
86,0 kPa - 106,0 kPa / Bis zu 2000 m (6562 ft)
Luftfeuchtigkeit
40% - 85%
Strombedarf
120 VA
Netzspannung
100-240 V AC, 50-60 Hz
Reaktionstemperatur
37°C (98,6°F)
Hinweis: Das Erscheinungsbild des Produkts kann je nach Lieferregion variieren. Die technischen und funktionalen Spezifikationen sind in allen Versionen identisch.
Konstruktionsprinzip

Ein Gerät, das gemeinsam mit Klinikern und Ingenieuren entwickelt wurde – nicht von Marketingexperten.

Testarten (Panels)

Panel Analyten
Allgemeine Chemie I TP ALB GLO ALB/GLO ALT AST TBIL DBIL IBIL TG CHOL HDL-C LDL-C GLU CRE UREA UA
Klinisches Notfallpanel AST CK CK-MB LDH α-HBDH GLU AMY CRE UA K+ Na+ Cl- CO2
Nierenfunktionspanel ALB CRE UREA UA Ca2+ P CO2
Leberfunktionspanel TP ALB GLO ALB/GLO ALT AST GGT ALP TBIL DBIL IBIL
Herzenzym-Panel AST CK CK-MB LDH α-HBDH
Elektrolyt-Panel K+ Na+ Cl- Ca2+ P Mg2+ CO2
Glukose- und Lipid-Panel TG CHOL HDL-C LDL-C GLU GSP
GLU-, Lipid- und HCY-Panel TG CHOL HDL-C LDL-C GLU HCY
Allgemeine Chemie II GLU AMY CRE UREA K+ Na+ Cl- CO2
Leber- und Nierenfunktion TP ALB GLO ALB/GLO ALT AST GGT TBIL GLU CRE UREA
Ammoniak-Panel NH3
Allgemeine Chemie IV TP ALB GLO ALB/GLO ALT AST GGT ALP TBIL DBIL IBIL TG CHOL HDL-C LDL-C GLU CRE UREA UA

Muskelschaden

CK, AST, LDH und α-HBDH helfen dabei, das Ausmaß von Muskelstress und das Verletzungsrisiko nach intensiver körperlicher Belastung zu beurteilen.

Erholung und Katabolismus

TP, ALB, UREA und UA liefern Hinweise auf den Proteinstoffwechsel, die Erholungsqualität und das Risiko eines übermäßigen Katabolismus.

Elektrolytgleichgewicht

K+, Na+, Cl- und CO2 spiegeln den Wasser- und Elektrolythaushalt, die Belastungstoleranz und das Risiko von Leistungseinbußen durch Dehydration wider.

Energiestoffwechsel

GLU, TG, CHOL, HDL-C und LDL-C helfen dabei, die Energieverfügbarkeit, das Lipidprofil und die allgemeine metabolische Anpassung zu überwachen.

Die Rolle der Biomarker in der Medizin und im Sporttraining, einschließlich ihrer Anwendung zur Beurteilung des körperlichen Zustands, zur Trainingssteuerung und zur Verletzungsprävention.

Allgemeine Chemie Panel I

TP (Total Protein) - Gesamtprotein Erholung
TP = gesamte Proteinressource des Körpers
Im Sport ist der Gesamtproteinspiegel wichtig für die Beurteilung der Erholung und des allgemeinen Zustands des Organismus.
ALB (Albumin) - Albumin Erholung
ALB = Stofftransport und Proteinstatus
Albumin ist für den Transport von Substanzen im Blut verantwortlich, und sein Spiegel hilft, den Zustand von Leber und Nieren zu beurteilen. Bei Sportlern kann ein Albuminabfall auf Übertraining oder unzureichende Ernährung hinweisen.
GLO (Globulin) - Globuline Erholung
GLO = Immun- und Entzündungsreaktivität
Globuline spielen eine wichtige Rolle im Immunsystem, und ihr Spiegel hilft, die Erholung nach Belastung und die Entzündungsreaktion des Organismus zu beurteilen.
ALB/GLO (Albumin/Globulin Ratio) - Albumin/Globulin-Verhältnis Gleichgewicht
ALB/GLO = Proteinbalance und Entzündungsstatus
Dieses Verhältnis zeigt die Balance zwischen den wichtigsten Blutproteinen. Ein verringertes Verhältnis kann auf Entzündungsprozesse oder Immunfunktionsstörungen hinweisen.
ALT (Alanine Aminotransferase) - Alanin-Aminotransferase Leber
ALT ↑ = Belastung der Leber oder des Muskelgewebes
ALT ist ein Enzym zur Beurteilung der Leberfunktion. Bei Sportlern kann ein erhöhter Wert auf Muskelschäden nach intensiver Belastung hinweisen.
AST (Aspartate Aminotransferase) - Aspartat-Aminotransferase Muskeln
AST ↑ = Muskel- oder Leberschaden
AST ist ebenfalls wichtig für die Beurteilung des Muskel- und Lebergewebezustands. Im Sport ist ein erhöhter AST-Wert häufig mit intensivem Training und Muskelschäden verbunden.
TBIL (Total Bilirubin) - Gesamtbilirubin Leber
TBIL = globaler Bilirubinstoffwechsel
Bilirubin spiegelt die Leberfunktion wider. Bei Sportlern kann ein Anstieg mit einer Veränderung des Hämoglobinstoffwechsels durch anhaltende Belastung zusammenhängen.
DBIL (Direct Bilirubin) - Direktes Bilirubin Leber
DBIL ↑ = Gallenausscheidung und Leberbelastung
Ein erhöhter Wert des direkten Bilirubins kann auf Gallen- oder Leberfunktionsstörungen hinweisen, insbesondere bei intensiver Belastung.
IBIL (Indirect Bilirubin) - Indirektes Bilirubin Hämolyse
IBIL ↑ = Abbau roter Blutkörperchen unter Belastung
Indirektes Bilirubin kann durch den verstärkten Abbau roter Blutkörperchen ansteigen, was für Sportler mit hohen aeroben Belastungen relevant ist.
TG (Triglycerides) - Triglyzeride Stoffwechsel
TG = Lipidstoffwechsel und Ernährung
Der Triglyzeridspiegel im Blut hilft, das kardiovaskuläre Risiko zu beurteilen, insbesondere bei Sportlern mit kalorienreicher Ernährung.
CHOL (Cholesterol) - Cholesterin Stoffwechsel
CHOL = Kontrolle des Lipidprofils
Die Überwachung der Cholesterinwerte ist wichtig für die Erhaltung der kardiovaskulären Gesundheit, insbesondere bei Sportlern mit fettreicher Ernährung.
HDL-C - Lipoproteine hoher Dichte („gutes“ Cholesterin) Kardiovaskuläres Risiko
HDL-C ↑ = günstigeres Lipidprofil
Ein hoher HDL-Wert ist für Sportler vorteilhaft, da er mit einem geringeren kardiovaskulären Risiko verbunden ist.
LDL-C - Lipoproteine niedriger Dichte („schlechtes“ Cholesterin) Kardiovaskuläres Risiko
LDL-C ↑ = Atheroskleroserisiko
Ein erhöhter LDL-Wert erhöht das Atheroskleroserisiko. Für Sportler ist es wichtig, ihn innerhalb der Normalwerte zu halten.
GLU (Glucose) - Glukose Energie
GLU = Energieverfügbarkeit für die Leistung
Glukose ist die wichtigste Energiequelle. Bei Sportlern helfen die Glukosespiegel, die Trainingsbereitschaft und das Hypoglykämierisiko zu beurteilen.
CRE (Creatinine) - Kreatinin Belastung
CRE ↑ = Dehydration, muskuläre oder renale Belastung
Ein Marker der Nierenfunktion. Erhöhte Kreatininwerte bei Sportlern können auf Übertraining oder Dehydration hinweisen.
UREA (Urea) - Harnstoff Katabolismus
UREA ↑ = erhöhter Proteinabbau
Ein Indikator für den Proteinkatabolismus. Erhöhte Werte können auf einen verstärkten Proteinabbau und eine unzureichende Erholung hinweisen.
UA (Uric Acid) - Harnsäure Belastung
UA ↑ = Zellabbau und intensive Belastung
Ein erhöhter Harnsäurewert kann auf einen verstärkten Zellabbau unter intensiver körperlicher Belastung hinweisen.

Klinisches Notfallpanel

AST (Aspartate Aminotransferase) - Aspartat-Aminotransferase Muskeln
AST ↑ = Zeichen eines Muskelschadens nach Krafttraining
Wichtig für die Beurteilung von Muskelgewebeschäden nach einem Krafttraining.
CK (Creatine Kinase) - Kreatinkinase Muskeln
CK ↑ = primärer Marker für Muskelschaden
Ein primärer Marker für Muskelschäden. Erhöhte CK-Werte werden nach intensiver körperlicher Belastung beobachtet und können als Indikator für Übertraining und als Prädiktor für Muskelverletzungen dienen.
CK-MB (Creatine Kinase-MB) - Kreatinkinase-MB Herz
CK-MB = Beurteilung des Herzmuskels
Spezifisch für den Herzmuskel. Wird zur Beurteilung von Herzmuskelschäden eingesetzt, was besonders relevant ist bei Verdacht auf Herzprobleme nach intensivem Training.
LDH (Lactate Dehydrogenase) - Laktat-Dehydrogenase Muskeln
LDH ↑ = Gewebeschaden und hohe körperliche Belastung
Ein erhöhter LDH-Wert weist auf Zellschäden hin, sowohl muskuläre als auch kardiale, was wichtig ist für die Beurteilung des Athletenzustands nach intensiver Belastung.
α-HBDH (α-Hydroxybutyrate Dehydrogenase) - Hydroxybutyrat-Dehydrogenase Herz und Muskeln
α-HBDH ↑ = Schaden am Herz- und Muskelgewebe
Ein Marker für Schäden am Herz- und Muskelgewebe. Kann nach anhaltender körperlicher Belastung ansteigen.
GLU (Glucose) - Glukose Energie
GLU ↓ = Energiedefizit bei aerober Belastung
Spiegelt den Zustand des Energiestoffwechsels wider. Ein Abfall des Spiegels kann aus anhaltender aerober Belastung resultieren.
AMY (Amylase) - Amylase Stoffwechsel
AMY = Pankreasstress
Amylase kann bei Pankreasstress erhöht sein, der bei Sportlern durch eine unausgewogene Ernährung entstehen kann.
CRE (Creatinine) - Kreatinin Belastung
CRE ↑ = muskuläre Überbelastung oder renaler Stress
Ein erhöhter Kreatininwert kann auf muskuläre Überbelastung oder Nierenprobleme hinweisen.
UA (Uric Acid) - Harnsäure Katabolismus
UA ↑ = intensiver Zellabbau
Ein erhöhter Wert kann aus intensivem Training resultieren, das den Zellabbau verursacht.
K+ (Potassium) - Kalium Elektrolyte
K+ = Muskelkontraktilität und Herzfunktion
Kalium ist wichtig für die Funktionsfähigkeit von Muskeln und Herz. Seine Werte beeinflussen die Muskelkontraktion und die Erholung nach dem Training.
Na+ (Sodium) - Natrium Elektrolyte
Na+ = Wasser- und Elektrolytgleichgewicht
Natrium reguliert den Wasser-Elektrolyt-Haushalt. Die Natriumwerte können sich bei Dehydration verändern, was für Sportler, die unter warmen klimatischen Bedingungen trainieren, von entscheidender Bedeutung ist.
Cl- (Chloride) - Chlorid Elektrolyte
Cl- = Säure-Basen- und Wassergleichgewicht
Chlorid ist an der Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Gleichgewichts und des Körperflüssigkeitshaushalts beteiligt, was für körperliche Aktivität wichtig ist.
CO2 (Carbon Dioxide) - Kohlendioxid Säure-Basen-Gleichgewicht
CO2 = Säure-Basen-Gleichgewicht
Ein Indikator des Säure-Basen-Gleichgewichts. Relevant für die Beurteilung des Athletenzustands während hochintensiver Belastung.
In der sportlichen Praxis sollten Biomarker nicht isoliert, sondern als Teil einer integrierten Bewertung interpretiert werden. So helfen beispielsweise CK + AST + LDH bei der Beurteilung von Muskelschäden, GLU + TG + CHOL spiegeln den Energie- und Lipidstoffwechsel wider, während Na+ + K+ + Cl- + CO2 den Wasser-, Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalt anzeigen.

Überblick über Biomarker und Technologien.
Was ist die bessere Wahl: Trockenchemie oder Mikrofluidik?

Trockenchemie

Ein einfaches Testformat, das voraufgetragene Reagenzien auf Streifen, Platten oder Chips verwendet.

Mikrofluidik

Eine Technologie zur präzisen Steuerung kleiner Flüssigkeitsvolumina in Kanälen im Mikromaßstab mit integrierter Verarbeitung.

Entscheidende Wahl

Für einfache Schnelltests ist Trockenchemie ausreichend. Für höhere Präzision, Multi-Analyt-Analysen und Automatisierung ist Mikrofluidik die bevorzugte Wahl.

Für den Sport

In der Sportmedizin werden Technologien bevorzugt, die eine präzisere Bewertung von Muskelschäden und Trainingsbelastungen ermöglichen.

Trockenchemie

Einfaches Testformat mit voraufgetragenen Reagenzien

Trockenchemie ist eine analytische Methode, die auf voraufgetragenen Reagenzien auf festen Oberflächen wie Streifen, Platten oder Chips basiert. Wenn eine biologische Probe (z. B. ein Blutstropfen oder Urin) hinzugefügt wird, reagiert das Reagenz mit den Zielkomponenten der Probe, und das Ergebnis kann visuell oder mithilfe eines speziellen Lesegeräts ermittelt werden.

Hauptmerkmale der Trockenchemie:

Einfache Handhabung. Trockenchemie-Tests erfordern in der Regel keine komplexen Geräte oder hochqualifiziertes Personal.
Minimale Probenmenge. Üblicherweise wird nur eine geringe Menge biologischen Materials benötigt (z. B. 10–250 µL).
Geschwindigkeit. Ergebnisse können innerhalb weniger Minuten erzielt werden.
Kompaktheit und Portabilität. Häufig in Form von Teststreifen, die nicht nur in Labors, sondern auch in Kliniken und an Point-of-Care-Standorten eingesetzt werden können.
Anwendungsbeispiele: Teststreifen zur Blutzuckermessung, Schwangerschaftstests, Schnelltests auf Infektionskrankheiten sowie die Überwachung der Kreatinkinase, die in der Sportmedizin zur Beurteilung von Muskelschäden weit verbreitet ist.

Mikrofluidik

Hochpräzisionstechnologie für die Arbeit mit kleinen Flüssigkeitsvolumina

Mikrofluidik ist eine Technologie, die auf der Handhabung sehr kleiner Flüssigkeitsvolumina (Mikroliter und Nanoliter) in Kanälen im Mikromaßstab basiert, in der Regel auf mikrofluidischen Chips. Diese Technologie ermöglicht komplexe Analysen an kleinen Proben, indem verschiedene Prozessschritte (wie Mischen, Reaktion und Detektion) in einem einzigen Gerät integriert werden, einschließlich Mehrkomponenten-Tests.

Hauptmerkmale der Mikrofluidik:

Hohe Präzision und Kontrolle. Mikrofluidik ermöglicht eine präzise Steuerung des Flüssigkeitsflusses und der Reagenzieninteraktion, wodurch die Qualität und Reproduzierbarkeit der Ergebnisse verbessert wird – geeignet für komplexe Multi-Analyt-Tests mit überlegener Genauigkeit gegenüber der Trockenchemie.
Miniaturisierung und Integration. Mehrere Laborprozesse können in einem einzigen mikrofluidischen Gerät integriert werden, wodurch der Bedarf an Proben- und Reagenzienvolumen reduziert wird. Es sind nur minimale Probenvolumina (wenige Mikroliter) erforderlich, was besonders in der Pädiatrie, Sportmedizin und Forschung nützlich ist, wo große Volumina schwer zu gewinnen sind.
Geschwindigkeit und Effizienz. Dank minimaler Volumina und hoher Prozessgeschwindigkeit können mikrofluidische Geräte Ergebnisse deutlich schneller liefern als herkömmliche Labormethoden – in der Regel in 7–13 Minuten.
Flexibilität und Multifunktionalität. Mikrofluidische Systeme können für ein breites Spektrum an Tests angepasst werden, einschließlich biochemischer, zellulärer und molekularer Anwendungen.
Integration und Automatisierung. Die Technologie ermöglicht die Integration mehrerer Analyseschritte auf einem einzigen Chip (z. B. Probenvorbereitung, Reaktion und Detektion), wodurch menschliche Fehler reduziert und die Gesamteffizienz verbessert werden.
Anwendungsbeispiele: Diagnostik auf Basis von DNA- und RNA-Analysen (Echtzeit-PCR), einschließlich Lab-on-a-Chip-Systemen, komplexe Metaboliten-, Protein- oder Zellanalysen, Biomarker-Überwachung für die Früherkennung von Krankheiten, mikrofluidische Proteinanalysesysteme, Hochdurchsatz-Pharmakologiescreening-Geräte. Im Profisport umfasst dies die Kreatinkinase-Überwachung zur präzisen Beurteilung von Muskelschäden.

Nachteile der Trockenchemie:

Begrenztes Testspektrum. Trotz einer breiten Palette verfügbarer Tests (Glukose, Cholesterin, Nieren- und Lebermarker) ist die Methode nicht immer für komplexe oder Mehrkomponenten-Analysen geeignet.
Geringere Präzision als fortgeschrittene Labormethoden. Trockenchemie ist häufig weniger präzise als fortschrittlichere Methoden wie Flüssigchromatographie oder Mikrofluidik.
Abhängigkeit von der Qualität der Teststreifen. Die Zuverlässigkeit der Ergebnisse kann von der Qualität der Teststreifen abhängen, die eine regelmäßige Kalibrierung erfordern können.

Nachteile der Mikrofluidik:

Kosten. Mikrofluidik erfordert komplexe Chips und Geräte zur Flüssigkeitssteuerung, was die Gesamtkosten erhöht.
Entwicklung und Produktion. Entwurf und Herstellung mikrofluidischer Systeme sind aufwendiger und kostspieliger als bei Trockenchemie-Methoden.
Vergleichsmerkmale der Analysatoren Herkömmlicher Analysator älterer Generation Klinogicare® POCT-Testsystem
Angewandte Technologie Trockenchemie Mikrofluidik
Geschichte 1965 führte Ames (heute Teil von Bayer) den ersten Teststreifen zur Messung des Blutzuckerspiegels ein (basierend auf Trockenchemie-Technologie) In den 2000er bis 2010er Jahren wurde Mikrofluidik in der biomedizinischen Forschung und Diagnostik dank der Fortschritte bei mikroelektromechanischen Systemen (MEMS) weit verbreitet eingesetzt. In dieser Zeit begannen kommerziell erhältliche mikrofluidische Geräte zu erscheinen
Steuerungstyp Halbautomatisch Automatisch
Startzeit Betriebsbereit 10 Minuten nach dem Einschalten Betriebsbereit innerhalb von 1 Minute
Probenmaterial Plasma, Serum, Vollblut (bei Verwendung eines speziellen Zentrifugenröhrchens) Plasma, Serum, Vollblut (ohne zusätzliche Ausrüstung)
Minimales Probenvolumen 250 µL Vollblut oder 100 µL Serum 100 µL (etwa drei bis vier Tropfen, unabhängig von der Probenart)
Integrierter Barcode-Leser Nein Ja
Drucker für Ergebnisausdruck Ja Ja
Abmessungen, Gewicht 33 × 20 × 18 cm, Gewicht 5,5 kg 21 × 12 × 18 cm, Gewicht 2,9 kg

Fragen und Antworten

Informationen zum POCT Klinogicare® Testsystem – ein tragbarer biochemischer Analysator auf Basis der Mikrofluidik-Technologie
WICHTIGER HINWEIS: Die Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Empfehlung oder Gebrauchsanweisung dar. Die Interpretation der Ergebnisse, die Regeln für die Probenentnahme, die Anforderungen an die Qualitätskontrolle und die Entscheidungen über den klinischen Einsatz werden ausschließlich von einem qualifizierten Fachmann und den internen Vorschriften der Einrichtung bestimmt.

I. ALLGEMEINE FRAGEN ZUM SYSTEM

II. PROBE, ENTNAHME UND PRÄANALYTIK

III. ERGEBNISSE, PRÄZISION UND QUALITÄT

IV. VERBRAUCHSMATERIALIEN, LAGERUNG UND HALTBARKEIT

V. BETRIEB, PERSONAL UND WARTUNG

VI. DATEN, DRUCK UND INTEGRATION

VII. IMPLEMENTIERUNG, WIRTSCHAFTLICHKEIT UND SPORTMEDIZIN

WICHTIGES FAZIT: Auch der modernste POCT-Analysator hebt die Qualitätsanforderungen bei der Probenentnahme, der internen und externen Qualitätskontrolle, der Personalschulung und der korrekten klinischen Ergebnisinterpretation nicht auf.

Das Erscheinungsbild des Produkts kann je nach Lieferregion variieren. Die technischen und funktionalen Spezifikationen sind in allen Versionen identisch.

Hersteller:

Gatria Global LLC 66 W Flagler Street, STE 900, Miami, 33130, Florida, USA
Wissenschaftliche Publikation • Sports Medicine: Science and Practice

Der Kreatinphosphokinase-Spiegel im Blut als Erholungskriterium bei Profifußballspielern während der Wettkampfperiode

Khaitin V.Yu. (1,2), Matveev S.V. (1), Grishin M.Yu. (2)
Zeitschrift "Sports Medicine: Science and Practice". 2018;8(4):22-27.
1 - Erste Staatliche Medizinische Universität St. Petersburg Pawlow, Ministerium für Gesundheit der Russischen Föderation, St. Petersburg, Russland
2 - JSC FC Zenit, St. Petersburg, Russland.
https://doi.org/10.17238/ISSN2223-2524.2018.4.22
https://www.smjournal.ru/jour/article/view/133/122 Der Link öffnet sich in einem neuen Fenster
Logo der Ersten Staatlichen Medizinischen Universität St. Petersburg Pawlow
Erste Staatliche Medizinische Universität St. Petersburg Pawlow
Logo FC Zenit
JSC FC Zenit, St. Petersburg, Russland
Kernaussage: Die Überwachung der Kreatinphosphokinase hilft, Muskelverletzungen und Übertraining zu verhindern.
DOI: 10.17238/ISSN2223-2524.2018.4.22 • Sports Medicine: Science and Practice • 2018;8(4):22-27
Wissenschaftliche Publikation • British Medical Bulletin

Kreatinkinase-Monitoring in der Sportmedizin

Creatine kinase monitoring in sport medicine
Paola Brancaccio, Nicola Maffulli, Francesco Mario Limongelli
British Medical Bulletin, Volume 81-82, Heft 1, 2007, Seiten 209-230
https://doi.org/10.1093/bmb/ldm014
https://academic.oup.com/bmb/article-abstract/81/1/209/283873
Abbildung zur Studie über das Kreatinkinase-Monitoring 1 Abbildung zur Studie über das Kreatinkinase-Monitoring 2 Abbildung zur Studie über das Kreatinkinase-Monitoring 3 Abbildung zur Studie über das Kreatinkinase-Monitoring 4

Der Artikel untersucht detailliert die Variabilität der CK-Spiegel bei Sportlern, den Einfluss von Alter, Geschlecht, Muskelmasse, Trainingsart und klimatischen Bedingungen sowie die klinische Bedeutung des CK-Anstiegs nach intensivem Training.

Praktische Schlussfolgerung: Sportlern mit hohen CK-Spiegeln sollte empfohlen werden, die körperliche Aktivität mit geringerer Intensität fortzusetzen, um Muskelschäden durch Hochintensitätsbelastungen zu verhindern und eine vollständige Erholung zu ermöglichen.
DOI: 10.1093/bmb/ldm014 • British Medical Bulletin • Volume 81-82, Heft 1 • 2007 • Seiten 209-230
Wissenschaftliche Publikation • PLOS ONE

Erschöpfungsmarker bei Profisportlern – Ergebnisse aus simulierten Trainingslagern

Blood-Borne Markers of Fatigue in Competitive Athletes - Results from Simulated Training Camps
Abbildung zur Studie über Erschöpfungsmarker 1 Abbildung zur Studie über Erschöpfungsmarker 2

Die Studie führte eine umfassende Analyse der Blutmarker bei 73 Profisportlern durch – Radfahrer, Mannschaftssportler und Kraftsportler – zu drei Zeitpunkten: nach der Erholung, nach 6 Tagen Erschöpfungsinduktion und nach 2 Tagen Regeneration.

Bei Radfahrern wurden erschöpfungsabhängige Veränderungen für Kreatinkinase, Harnstoff, freies Testosteron und IGF-1 festgestellt. Beim Krafttraining und bei hochintensiven Intervallbelastungen war der ausgeprägteste und stabilste Marker die CK.

Kernaussage: Innerhalb eines umfassenden Blutmarker-Panels werden die erschöpfungsbedingten Veränderungen am genauesten durch Harnstoff und IGF-1 für das Radfahren sowie durch CK für Kraftsport und Mannschaftssportler widergespiegelt.
DOI: 10.1371/journal.pone.0148810 • PLOS ONE • Veröffentlicht: 18. Februar 2016
Wissenschaftliche Publikation • Clinical Chemistry and Laboratory Medicine

Biochemische Marker des Muskelschadens

Biochemical markers of muscular damage
Paola Brancaccio, Giuseppe Lippi and Nicola Maffulli
Servizio di Medicina dello Sport, Seconda Università di Napoli, Napoli, Italy; U.O. Diagnostica Ematochimica, Dipartimento di Patologia e Medicina di Laboratorio, Azienda Ospedaliero-Universitaria di Parma, Parma, Italy; Queen Mary University of London, Barts and The London School of Medicine and Dentistry, Center for Sports and Exercise Medicine, Mile End Hospital, London, England, UK
Zeitschrift Clinical Chemistry and Laboratory Medicine
https://doi.org/10.1515/CCLM.2010.179
https://www.researchgate.net/file.PostFileLoader.html?id=53f3ce21d5a3f2ad308b4648&assetKey=AS%3A273581659885575%401442238358926
Abbildung zur Studie über biochemische Marker des Muskelschadens 1 Abbildung zur Studie über biochemische Marker des Muskelschadens 2

Die Publikation zeigt, dass Muskelgewebe nach intensivem und anhaltendem Training unter dem Einfluss sowohl metabolischer als auch mechanischer Faktoren geschädigt werden kann. Die Serumwerte von Enzymen und Proteinen gelten als Marker des Funktionszustands des Muskelgewebes.

Die nützlichsten Serummarker für Muskelschäden sind Kreatinkinase, Laktatdehydrogenase, Aldolase, Myoglobin, Troponin, Aspartataminotransferase und Carboanhydrase CAIII.

Kernaussage: Die Blut- und Urinanalyse liefert ein umfassenderes Bild des Muskelzustands und des muskulären Stressniveaus; die Bewertung von Markern der Protein- und Lipidoxidation kann für eine genauere quantitative Beurteilung des Muskelstresses nach dem Training hilfreich sein.
DOI: 10.1515/CCLM.2010.179 • Clinical Chemistry and Laboratory Medicine • 2010
Wissenschaftliche Publikation • Asian Journal of Sports Medicine

Kreatinphosphokinase und Harnstoff als biochemische Marker für Muskelverletzungen bei Profifußballspielern

Creatine Phosphokinase and Urea as Biochemical Markers of Muscle Injuries in Professional Football Players
Sports Medicine Postgraduate Program, Faculty of Medicine, University of Antioquia
Asian Journal of Sports Medicine: Vol. 9, issue 4; e60386, 2018
DOI: https://doi.org/10.5812/asjsm.60386
https://brieflands.com/articles/asjsm-60386.html
Abbildung zur Studie über CPK und Harnstoff 1 Abbildung zur Studie über CPK und Harnstoff 2

Die Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Muskelverletzungen, den Serumspiegeln von Kreatinphosphokinase und Harnstoff sowie der Trainingsbelastung bei Profifußballspielern. Die retrospektive Kohorte umfasste 23 Spieler einer kolumbianischen Erstligamannschaft, und die Beobachtung dauerte 19 Wochen.

Bei verletzten Spielern wurde ein statistisch signifikanter Anstieg von CPK und Harnstoff 4 Wochen vor der klinischen Manifestation der Verletzung im Vergleich zu ihren Vorjahreswerten festgestellt.

Kernaussage: Die Erstellung individueller CPK- und Harnstoffprofile während der Vorsaison und der Wettkampfperiode kann dabei helfen, Konzentrationsspitzen als Frühmarker für Muskelverletzungen zu identifizieren.
DOI: 10.5812/asjsm.60386 • Asian Journal of Sports Medicine • Vol. 9, issue 4 • e60386 • 2018

Weitere Studien lesen:

Creatine Phosphokinase and Urea in High-Performance Athletes During Competition. a Framework for Predicting Injuries Caused by Fatigue https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-030-89654-6_21
Creatine-Kinase- and Exercise-Related Muscle Damage Implications for Muscle Performance and Recovery https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1155/2012/960363
Acute fatigue in endurance athletes: The association between countermovement jump variables and creatine kinase response. https://www.eurjhm.com/index.php/eurjhm/article/view/819

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