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Klinogicare® Shockwave Storm Focus

Fokussierte Stoßwellentherapie mit softwaregesteuerter Kontrolle der Behandlungstiefe

Klinogicare Shockwave Storm Focus, Gerät für fokussierte Stoßwellentherapie mit softwaregesteuerter Fokustiefeneinstellung

Intelligente Tiefensteuerung, ohne zusätzliche Eingriffe
Fokussierte Stoßwellentherapie mit softwaregesteuerter Tiefeneinstellung, erweiterter Behandlungstiefe und stabiler elektromagnetischer Impulsabgabe.

Elektronische Steuerung der Fokussierung

Die Tiefe der Fokuszone wird über die Geräteoberfläche durch Regulierung des wässrigen Mediums im Applikator gesteuert. Dadurch entfällt der Einsatz auswechselbarer Abstandshalter, und der klinische Arbeitsablauf bleibt schlanker und effizienter.

Behandlungstiefe bis zu 150 mm

Die Fokuszone ist elektronisch bis zu 65 mm einstellbar, während sich die therapeutischen Effekte je nach Gewebeeigenschaften, gewählten Parametern und klinischer Anwendungstechnik über den Fokuspunkt hinaus erstrecken können.

Stabile elektromagnetische Abgabe

Das elektromagnetische Erzeugungsprinzip ist darauf ausgelegt, eine reproduzierbare Impulsabgabe, eine kontrollierte Fokusgeometrie und vorhersehbare Leistung im Langzeitklinikeinsatz zu gewährleisten.

Fokussierte Stoßwellentherapie: tiefe, gezielte Energie mit weniger Vorbereitungsaufwand

Die wichtigsten Vorteile im Überblick (1 Min.)

Konzept eines fokussierten Stoßwellenapplikators mit gezielter Energieabgabe in tiefe anatomische Strukturen
Fokussierte ESWT

Wirkung der fokussierten Welle in einer definierten Fokuszone

Die fokussierte Stoßwellentherapie bündelt hochenergetische Wellen in einem lokalisierten Behandlungsbereich. Im Vergleich zur radialen Stoßwellentherapie konzentriert die fokussierte Technologie die mechanische Energie in tiefere Gewebeschichten und ermöglicht es dem Kliniker, Zielstrukturen zu erreichen, die mit oberflächlich wirkenden Systemen schwer zu behandeln sind.

Wichtigste therapeutische Eigenschaften
  • Hohe PräzisionFokussierte Wellen ermöglichen eine lokalisierte mechanische Wirkung auf Sehnen, Bänder, periartikuläre Gewebe und andere tiefe anatomische Strukturen innerhalb einer definierten Fokuszone.
  • BehandlungstiefeDie Fokustiefe ist einstellbar, während sich der therapeutische Effekt je nach Gewebeeigenschaften und gewählten physikalischen Parametern über die Fokuszone hinaus erstrecken kann.
  • Kontrollierte GewebeantwortDie fokussierte Welle erzeugt einen lokalisierten mechanischen Effekt, um unter professioneller klinischer Aufsicht Remodelingprozesse in pathologischen Geweben einzuleiten.
Klinogicare Shockwave Storm Focus Plattform mit elektromagnetischem Generator für fokussierte Stoßwellen
Technologisches Design

Intelligente Tiefensteuerung und Integration in den klinischen Workflow

Klinogicare® Shockwave Storm Focus erzeugt fokussierte Stoßwellen über ein elektromagnetisches System und überträgt sie durch ein wässriges Medium. Die Behandlungstiefe wird ohne den Einsatz wechselbarer Abstandshalter gesteuert, was die Vorbereitungskomplexität reduziert und zu einem geradlinigeren klinischen Ablauf beiträgt.

Vorteile der Plattform
  • Tiefensteuerung ohne wechselbare AbstandshalterDie Einstellung der Behandlungstiefe erfolgt über das wässrige Medium des Applikators, sodass ein Austausch von Abstandshaltern während der Behandlung entfällt.
  • Stabile elektromagnetische EnergieabgabeDie elektromagnetische Erzeugung unterstützt eine vorhersehbare Energieabgabe, eine kontrollierte Fokusgeometrie und gleichbleibende Behandlungsparameter im klinischen Einsatz.
  • Integration in kombinierte ProtokolleDas Gerät kann zusammen mit anderen Klinogicare®-Lösungen eingesetzt werden, darunter Laser- und Magnetsysteme, um eine konsistente Protokollplanung über komplementäre Technologien hinweg zu fördern.

Diese Architektur unterstützt Kliniker bei der Planung kombinierter Behandlungen und hält die prozedurale Logik jeder Technologie klar und klinisch kontrolliert.

Stoßwellenmodi mit spezifischen klinischen Rollen

Radiale und fokussierte Stoßwellen nutzen unterschiedliche Energieabgabe-Geometrien für verschiedene klinische Zielsetzungen. Die radiale Behandlung eignet sich für eine breitere Arbeit an oberflächlichen Geweben, während die fokussierte Stoßwellentherapie die Energie auf eine ausgewählte Tiefe konzentriert und auf umschriebene anatomische Zielstrukturen ausgerichtet ist.
Vergleich der Energieverteilung zwischen fokussierter und radialer Stoßwellentherapie

Unterschiedliche Wellengeometrie, unterschiedliche klinische Rolle

Die fokussierte Stoßwellentherapie bündelt die akustische Energie auf eine definierte Fokalzone. Die radiale Stoßwellentherapie hingegen verteilt die Druckwellen von der Applikatoroberfläche aus nach außen, wobei die Energie auf einer größeren Fläche gestreut wird und mit zunehmender Tiefe progressiv abnimmt.

In der klinischen Praxis ergänzen sich beide Modalitäten eher, als dass sie konkurrieren. Die radiale Therapie kann auf ausgedehnteren oberflächlichen Regionen eingesetzt werden, während die fokussierte Therapie gewählt wird, wenn das anatomische Ziel tiefer, kleiner oder spezifischer ist.

Fokussierte Stoßwellen erreichen tiefere Gewebe, während radiale Wellen oberflächlicher wirken

Tiefenkonvergenz im Vergleich zur oberflächlichen Streuung

Die fokussierte Stoßwellenabgabe ist darauf ausgelegt, die mechanische Energie unterhalb der Oberflächenschicht zu konzentrieren und so die Behandlung kompakter Strukturen wie Enthesen, tiefer Sehnen, Verkalkungen, ausgewählter Knochenerkrankungen und tiefer myofaszialer Schmerzquellen zu ermöglichen.

Die radiale Stoßwellenabgabe wird in der Regel für die Arbeit an oberflächlichen Weichteilen, der Faszie, größeren Muskelregionen und ausgedehnten Schmerzarealen eingesetzt, wenn eine verteilte mechanische Stimulation klinisch angemessen ist.

Praktischer Vergleich der Modalitäten

Merkmal Fokussierte Stoßwellen Radiale Stoßwellen
Wellenausbreitung Energie konvergent auf eine definierte Fokalzone gerichtet Divergente Energie, die sich von der Applikatoroberfläche ausbreitet
Wirkprinzip Tiefenorientierte Lokalisierung und kontrollierte Energieabgabe Breitere oberflächliche Abtastung und verteilte mechanische Stimulation
Tiefensteuerung Elektronische Fokustiefe bis 65 mm; der therapeutische Effekt kann je nach Gewebeeigenschaften und Einstellungen über die Fokalzone hinaus reichen Überwiegend oberflächliche Eindringtiefe, üblicherweise im Bereich von 0–40 mm beschrieben
Typisches Zielprofil Tiefere, kleinere und anatomisch spezifische Strukturen Oberflächliche, großflächigere Weichteilregionen mit größerer Ausdehnung
Erzeugungsmechanismus Fokussierte Wellen erzeugt durch elektrohydraulische, piezoelektrische oder elektromagnetische Technologien Ballistisch-pneumatisches Projektilsystem, das Druckwellen über einen Transmitter erzeugt
Therapeutische Integration Kann die radiale Therapie bei tiefen oder kompakten Zielstrukturen ergänzen Kann die fokussierte Therapie bei oberflächlicher oder großflächiger Arbeit ergänzen

Wie fokussierte Stoßwellen erzeugt werden

Fokussierte Stoßwellensysteme sind nicht alle gleich. Sie können die Welle auf Basis unterschiedlicher physikalischer Prinzipien erzeugen und fokussieren, was Wartungsanforderungen, Abgabestabilität, Fokalgeometrie und den klinischen Ablauf beeinflusst.
Prinzip des elektrohydraulischen Generators für fokussierte Stoßwellen

Elektrohydraulischer Generator

Elektrohydraulische Systeme erzeugen Stoßwellen durch eine Hochspannungsfunkenentladung in einem wässrigen Medium. Die Welle wird dann über einen Reflektor in den Behandlungsbereich gelenkt. Diese Technologie kann hohe Spitzendrücke erzeugen, jedoch sind die Elektroden der Entladungserosion ausgesetzt und erfordern regelmäßigen Austausch.

Prinzip des piezoelektrischen Generators für fokussierte Stoßwellen

Piezoelektrischer Generator

Piezoelektrische Systeme nutzen zahlreiche piezoelektrische Elemente, die auf einer sphärischen Oberfläche angeordnet sind. Wenn ein elektrischer Impuls angelegt wird, verformen sich die Elemente und erzeugen synchronisierte Druckwellen. Dies ermöglicht eine hohe räumliche Präzision, jedoch kann der Langzeitbetrieb die Kristallleistung schrittweise beeinflussen.

Prinzip des elektromagnetischen Generators für fokussierte Stoßwellen

Elektromagnetischer Generator

Elektromagnetische Systeme erzeugen Stoßwellen durch die Wechselwirkung zwischen einer elektromagnetischen Spule und einer Metallmembran. Die Fokussierung erfolgt über eine akustische Linse oder einen Reflektor. Klinogicare® Shockwave Storm Focus nutzt dieses Erzeugungsprinzip, um Abgabestabilität, kontrollierte Fokalgeometrie und einstellbare Fokustiefe zu unterstützen.

Konfigurationen elektromagnetischer Quellen für fokussierte Stoßwellen mit akustischer Linse und Reflektor

Elektromagnetische Fokussierungskonfigurationen

Elektromagnetische Generatoren für fokussierte Stoßwellen können verschiedene Quell- und Fokussierungskonfigurationen nutzen. In jedem Fall ist das klinische Ziel, die erzeugte Druckwelle in eine kontrollierte fokussierte Stoßwelle mit vorhersehbarem Verhalten der Fokalzone umzuwandeln.

Dies ist die physikalische Grundlage der präzisen tiefenorientierten Behandlung: Das System erzeugt die Welle extrakorporal, überträgt sie durch ein wässriges Medium und konzentriert die Energie in der ausgewählten anatomischen Zielzone.

Tiefensteuerung ohne austauschbare Abstandshalter

Austauschbare Abstandshalter in einigen konventionellen fokussierten Stoßwellengeräten zur Einstellung der Fokustiefe

Tiefeneinstellung bei einigen konventionellen Systemen

Bei einigen fokussierten Stoßwellengeräten kann die Fokustiefe durch physischen Austausch von Abstandshaltern unterschiedlicher Dicke eingestellt werden.

Klinogicare Shockwave Storm Focus mit elektronischer Fokustiefensteuerung über die Geräteoberfläche

Elektronische Fokustiefensteuerung in Klinogicare® FSWT

Bei Klinogicare® Shockwave Storm Focus wird die Fokustiefe direkt über die Geräteoberfläche durch die Steuerung des wässrigen Mediums in der Applikatorkammer eingestellt.

Fokustiefeneinstellung als Teil des klinischen Ablaufs

Konventionelle fokussierte Stoßwellensysteme ändern die Behandlungstiefe häufig durch Austausch von Abstandshaltern unterschiedlicher Dicke. In der Praxis kann dies eine Unterbrechung des Eingriffs erfordern: Reinigung der Applikatoroberfläche, Entnahme eines Abstandshalters, Einsetzen eines anderen, erneutes Auftragen des Kopplungsgels und Wiederholung des Setups, bis die gewählte Tiefe dem klinischen Ziel entspricht.

Klinogicare® Shockwave Storm Focus integriert die elektronische Fokustiefensteuerung. Die Fokustiefe wird über die Geräteoberfläche durch die Steuerung des wässrigen Mediums in der Applikatorkammer eingestellt – ohne manuellen Umgang mit austauschbaren Abstandshaltern während des Setups.

Konventioneller Ablauf mit Abstandshaltern Der mechanische Austausch von Abstandshaltern kann das Setup unterbrechen, zusätzliche Verbrauchsmaterialien erfordern und die Vorbereitungszeit für die Behandlung verlängern.
Elektronische Fokustiefensteuerung Die Tiefe wird direkt über die Geräteoberfläche eingestellt, was einen schlankeren und kontinuierlicheren Ablauf unterstützt.

Klinogicare® Shockwave Storm Focus kombiniert elektromagnetische Erzeugung, Übertragung durch ein wässriges Medium und elektronische Fokustiefensteuerung, um fokussierte Stoßwellen auf ausgewählte anatomische Zielstrukturen abzugeben. Das System ist darauf ausgelegt, eine präzise prozedurale Logik zu unterstützen, unnötige Unterbrechungen des klinischen Ablaufs zu reduzieren und die radiale Stoßwellentherapie zu ergänzen, wenn tiefere oder kompaktere Zielstrukturen eine fokussierte Energieabgabe erfordern.

Wirkmechanismus

Biophysik fokussierter Stoßwellen

Was während einer Behandlung mit fokussierter ESWT geschieht

Phase 1 - Mechanischer Stimulus

Auslösung
  • Die Stoßwelle erzeugt Scherkräfte und Mikrokavitation
  • Die Zellen interpretieren diesen Reiz als hypoxieähnliches Signal
  • Es entsteht eine lokalisierte, vorübergehende ischämische Reaktion
Dauer: Sekundenbruchteile
Molekulare Antwort
Stabilisiert den Transkriptionsfaktor
HIF-1α
(Hypoxie-induzierbarer Faktor)
Aktiviert die Synthese von
VEGF
(Vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor)

Phase 2 - Biologische Antwort

Effekt
VEGF löst eine regenerative Kaskade aus:
  • Reaktive Hyperämie (deutliche Zunahme der Durchblutung)
  • Aktive Angiogenese (Bildung neuer Gefäße)
  • Freisetzung von Stickstoffmonoxid (NO)
  • Gewebereparatur und Remodellierung

Wissenschaftlicher Hinweis: Mechanotransduktion, VEGF/eNOS/NO-Signalwege und angiogene Pfade werden in der Literatur zur Stoßwellentherapie beschrieben. Ausgewählte Referenzen: Mechanotransduktion und VEGF/eNOS, zelluläre Signalwege in der Li-ESWT, und VEGF-bezogene Wege und Gewebereparatur.

Klinischer Hinweis: Individuelle klinische Ergebnisse können unterschiedlich ausfallen und hängen von Diagnose, Gewebezustand, Behandlungsparametern, individuellen Patientenmerkmalen und professioneller klinischer Beurteilung ab.

Zielsetzungen und Anwendungsbereiche

Fokussierte Stoßwellentherapie für eine präzise mechanische Wirkung auf tiefe anatomische Zielstrukturen, chronische Schmerzzustände und Protokolle zur Gewebeumstrukturierung.

Klinogicare Shockwave Storm Focus Applikator für fokussierte Stoßwellentherapie

Klinogicare® Shockwave Storm Focus

Klinogicare® Shockwave Storm Focus ist ein intelligentes Hochleistungssystem der neuesten Generation für fokussierte Stoßwellentherapie. Das Gerät ist für die nicht-invasive, hochpräzise Behandlung von muskuloskelettalen Erkrankungen konzipiert. Es bündelt gezielte mechanische Energie auf pathologisches Gewebe und ermöglicht dem Kliniker eine effektive Arbeit an tiefen Strukturen bei gleichzeitigem Schutz der Hautoberfläche.

Es wird in der klinischen Praxis und in der Sportmedizin zur Behandlung chronischer Schmerzsyndrome eingesetzt. Dank der erweiterten Behandlungstiefe stellt das System ein vielseitiges Instrument für Protokolle zur Regeneration tiefer Gewebe dar.

Gezielte Wirkung dort, wo andere Systeme an ihre Grenzen stoßen

Klinische Indikationen

Sportmedizin und Rehabilitation

  • Überlastungsverletzungen und chronische sportbedingte Beschwerden.
  • Tendinopathien bei Leistungssportlern, einschließlich Achillestendinopathie, Patellatendinopathie und Epikondylitis.
  • Verletzungen von Bändern und Sehnen, einschließlich Zerrungen und Mikroläsionen.
  • Schmerzsyndrome nach intensiven Trainingseinheiten.
  • Athletische Überlastungssyndrome: Mediales Tibiakantensyndrom (Shin Splints) und Stressfrakturen, im Rahmen eines integrativen Therapieprogramms.
  • Post-Luxations- und post-traumatische Regeneration: Wiederherstellung der kapsulo-ligamentären Strukturen.
  • Beschleunigte Rehabilitation und Rückkehr zum Training.
  • Subakute und chronische Schmerzsyndrome.
  • Eingeschränkte Gelenkbeweglichkeit und verzögerte Erholung der Weichteile.
  • Narben und fibrotische Veränderungen.

Orthopädie und Traumatologie

  • Tendinitis, Tendinose und Enthesopathien.
  • Laterale und mediale Epikondylitis.
  • Fersensporn und Plantarfasziitis.
  • Kalzifizierende Sehnenerkrankungen, einschließlich Kalkschulter (Tendinitis calcarea).
  • Erkrankungen der Sehnen- und Bandansatzzonen.
  • Wirbelsäulenerkrankungen: Bandscheibenvorfälle und -protrusionen, im Rahmen eines integrativen Therapieprogramms.
  • Verzögerte Frakturheilung und Pseudarthrosen, im Rahmen integrativer Rehabilitationsprogramme.

Neurologie und Schmerzmanagement

  • Myofasziales Schmerzsyndrom und tiefe Triggerpunkte.
  • Chronische Muskelspasmen und Hypertonie.
  • Übertragene Schmerzsyndrome.
  • Chronische Schmerzen der Lenden-, Brust- und Halswirbelsäule.
  • Haltungs- und Funktionsstörungen.
  • Muskuläre Spastizität, einschließlich post-ischämischer Spastizität und infantiler Zerebralparese (IZP), im Rahmen eines integrativen Therapieprogramms.

Urologie

  • Erektile Dysfunktion vaskulären Ursprungs.
  • Peyronie-Krankheit, mit gezielter Wirkung auf fibröse Plaques.
  • Chronisches Beckenschmerzsyndrom.

Kontraindikationen und Anwendungshinweise

Absolute Kontraindikationen

  • Gerinnungsstörungen: ausgeprägte Koagulopathien oder systemische Hochdosis-Antikoagulationstherapie.
  • Onkologische Erkrankungen: maligne Neoplasien im Behandlungsbereich.
  • Thrombose: bekannte Blutgerinnsel in großen Gefäßen innerhalb des Behandlungsbereichs.
  • Akute Infektionen: Fieberzustände und eitrige Entzündungen an der Behandlungsstelle.
  • Schwangerschaft: die Therapie ist kontraindiziert, insbesondere im Bauch-, Becken- und Lendenbereich.
  • Elektronische Implantate: die direkte Anwendung in der Nähe von Herzschrittmachern oder internen Defibrillatoren ist kontraindiziert.
  • Wachstumsknorpel (epiphysär): die direkte Anwendung bei Kindern und Jugendlichen ist bis zur Skelettreife kontraindiziert.
  • Gashaltige Gewebe: die direkte Anwendung auf Lunge oder Darm ist kontraindiziert.

Relative und zonale Einschränkungen

  • Große Gefäße und Nervenstränge: eine direkte Fokussierung der Energie auf die wichtigsten neurovaskulären Bündel ist zu vermeiden.
  • Kortikosteroid-Injektionen: nach Verabreichung von Kortikosteroiden im Behandlungsbereich wird ein Abstand von mindestens 6 Wochen empfohlen.
  • Schwere Neuropathie oder Sensibilitätsverlust: Vorsicht ist geboten, da die Patientenreaktion möglicherweise nicht zuverlässig ist.
  • Metallimplantate: die direkte Hochenergieexposition über großen Metallimplantaten muss sorgfältig abgewogen und ohne klinische Indikation vermieden werden.
  • Tätowierungen, Narben oder empfindliche Haut im Behandlungsbereich erfordern eine sorgfältige Parameterauswahl und eine lokale Gewebebeurteilung.
  • Eine geringe Schmerztoleranz erfordert eine schrittweise Parameteranpassung und eine kontinuierliche Kommunikation mit dem Patienten während der Behandlung.

Wichtiger Hinweis

  • Die fokussierte ESWT erreicht im Unterschied zur radialen Stoßwellentherapie deutlich größere Eindringtiefen; daher gelten gashaltige Gewebe als kritische absolute Einschränkung.
  • Dies ist auf die Physik der Stoßwellen zurückzuführen: An der Wasser-Luft-Grenzfläche kann es zu einer abrupten Energiefreisetzung mit möglichem Mikrotrauma kommen.

Anwendungshinweise bei Wirbelsäulenerkrankungen

Die fokussierte Stoßwellentherapie kann im Rahmen integrativer Rehabilitationsprogramme eingesetzt werden bei:

  • funktionellen Schmerzsyndromen der Wirbelsäule
  • schmerzhaften Komponenten im Zusammenhang mit Muskeltonus und Faszien
  • Überlastung der paravertebralen Muskulatur
  • sekundären Schmerzsyndromen im Zusammenhang mit degenerativen Veränderungen

Die Energie wird auf das umliegende Weichgewebe und die schmerzverantwortlichen Zonen angewendet, ohne direkte Exposition des Rückenmarks, des Wirbelkanals oder der zentralen Wirbelsäulenstrukturen.

Technische Daten

Elektronische Fokustiefe
65 mm
Behandlungstiefe
150 mm
Frequenz
10 Hz
Energie
0,45 mJ/mm²
Elektronische Fokustiefe
0-65mm

Stufenlos einstellbare Fokustiefe für eine präzise Positionierung der therapeutischen Zone.

Effektive Behandlungstiefe
150mm

Stoßwellenübertragung bis zu 150 mm für die Wirkung auf tiefes Gewebe.

Impulsfrequenz
10Hz

Impulsfrequenz bis zu 10 Hz, einstellbar entsprechend den Anforderungen des Behandlungsverfahrens.

Impulsenergie
0,45mJ/mm²

Energieflussdichte bis zu 0,45 mJ/mm² für eine gezielte therapeutische Wirkung.

HD-Touchscreen
HDTouch

Großer, intuitiver Touchscreen mit reaktionsschnellen Bedienelementen.

Ohne wechselbare Abstandshalter
0austauschbare Abstandshalter

Die Tiefeneinstellung wird direkt über den Touchscreen des Geräts gesteuert, ohne dass während der Vorbereitung Abstandshalter ausgetauscht werden müssen.

Ergonomischer Handgriff
LiteGrip

Leichter Handgriff mit integrierten Intensitätstasten am Griff.

Mehrsprachige Benutzeroberfläche
GLOBAL

Zusätzlich zu den Sprachversionen EN/IT/DE/ES/PT kann auf Wunsch die Landessprache des Kunden ohne Aufpreis hinzugefügt werden.

Abmessungen
45×45×30cm

Kompaktes Gerätegehäuse für Arztpraxen, Rehabilitationszentren und Facharztpraxen.

Gewicht
18kg

Stabile Plattform mit einfacher Positionierung und bequemem Zugang für die Wartung.

Betriebsspannung
100-240V~

Stromversorgung: 100-240 V~; 160 VA.

Netzfrequenz
50/60Hz

Kompatibel mit 50/60-Hz-Netzumgebungen.

Ingenieurtechnische Anmerkung

Begründung der Schlüsselparameter

Die fokussierte Stoßwellentherapie ist eine Methode zur mechanischen Stimulation biologischer Gewebe, bei der der therapeutische Effekt durch eine kontrollierte mikromechanische Stimulation der Gewebestrukturen erzielt wird. In der wissenschaftlichen Literatur wird dieser Prozess häufig durch die lokalisierte Mechanotransduktion und die kontrollierte biologische Gewebeantwort beschrieben, mit Aktivierung einer Kaskade reparativer und angiogener Reaktionen.

Die klinische Wirksamkeit hängt weniger von der Impulsfrequenz ab als vielmehr von:

  • Eindringtiefe der Stoßwelle
  • Stabilität der Fokalzone
  • Energiedichte jedes einzelnen Impulses
Klinische Priorität
Stabiler Fokus
10 Hz

Warum die Frequenz auf 10 Hz begrenzt ist

Aus Sicht der Physik der Stoßwellenerzeugung kann eine Erhöhung der Impulsfrequenz die verfügbare Energie pro Einzelimpuls reduzieren oder ingenieurtechnische Kompromisse in Bezug auf Impulsstabilität, Wärmemanagement und Kohärenz der akustischen Emission erfordern.

Aus diesem Grund sollten Betriebsmodi mit Frequenzen von 15–20 Hz und darüber nicht allein anhand der Impulsanzahl bewertet werden. Je nach Generatorarchitektur können höhere Frequenzen Kompromisse bei der Eindringtiefe, der Impulsstabilität oder der Energieabgabe pro Einzelimpuls bedingen und so die Selektivität gegenüber tiefliegenden Gewebestrukturen verringern.

Aus diesem Grund ist die fokussierte Stoßwellentherapie im Klinogicare®-System per Software auf eine maximale Frequenz von 10 Hz begrenzt. Dieser Bereich priorisiert die Stabilität der Impulsabgabe und eine klinisch kontrollierte Energieabgabe gegenüber der maximalen Impulsanzahl, und unterstützt eine gleichbleibende Eindringtiefe sowie den therapeutischen Wert jedes einzelnen Impulses.

Sicherheit
Aktiver Schutz
0,45 mJ/mm²

Warum die Energiedichte auf 0,45 mJ/mm² begrenzt ist

Eine Energiedichte von 0,45 mJ/mm² liegt bereits im Hochenergiebereich und nähert sich der Schmerzschwelle der meisten Patienten. Eine weitere Erhöhung der Energiedichte steigert das Risiko übermäßiger Weichteilschäden, Mikroblutungen, schmerzhafter Reaktionen über den therapeutischen Bedarf hinaus sowie den Verlust des Prinzips der kontrollierten Mikrostimulation, auf dem die Methode beruht, erheblich.

Aus klinischer Sicht führt das Überschreiten dieses Energieniveaus nicht zu einem linearen Anstieg des therapeutischen Nutzens, erhöht jedoch substanziell die Wahrscheinlichkeit unerwünschter Reaktionen und Gewebetraumata.

Technisch gesehen ist das Klinogicare®-System in der Lage, höhere Energieniveaus zu erzeugen; jedoch ist die maximale Schwelle von 0,45 mJ/mm² per Software festgelegt. Dies ist eine bewusste ingenieurtechnische Entscheidung, ausgerichtet auf den Patientenschutz, die Standardisierung des Verfahrens und die Reduzierung des Risikos einer unsachgemäßen Anwendung.

FAQ

Fragen und Antworten

Praktische Antworten für Patienten und Kliniker zur Stoßwellentherapie und zum System Klinogicare® Shockwave Storm Focus.
Wichtig: Die in diesem Abschnitt enthaltenen Informationen dienen ausschließlich zu Informations- und Aufklärungszwecken. Sie stellen keine medizinische Beratung, kein klinisches Protokoll und keine offiziellen Gebrauchsanweisungen (IFU) dar. Jeder klinische Fall ist einzigartig. Therapeutische Entscheidungen und die Auswahl der Parameter müssen von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft getroffen werden. Der Hersteller und der Betreiber dieser Website übernehmen keine Haftung für Entscheidungen, die ohne angemessene medizinische Beratung getroffen werden.

Fragen der Patienten

Die Empfindungen können von einem leichten Unbehagen bis zu einem mäßigen Schmerz variieren. Die Intensität hängt von der behandelten Zone, der Gewebeempfindlichkeit und den gewählten Parametern ab. In den meisten Fällen wird das Verfahren ohne Anästhesie gut vertragen.
In der Regel nicht. Bei fokussierten Systemen durchläuft die Welle das oberflächliche Gewebe, während die Hauptempfindung tiefer, im Zielbereich, wahrgenommen wird. Das Verfahren wird im Allgemeinen gut vertragen und erfordert normalerweise keine Anästhesie.
Die Schmerzreaktion ist häufig mit dem Zustand des Gewebes verbunden, zum Beispiel Entzündungen, Triggerpunkte, chronische Veränderungen oder eine verminderte Mikrozirkulation. Das bedeutet nicht, dass das Verfahren fehlerhaft durchgeführt wird; diese Zonen erfordern häufig eine präzisere und sorgfältigere Arbeit.
Ja, in den ersten 24–72 Stunden ist eine vorübergehende Zunahme der Symptome möglich. Dies kann mit der Aktivierung biologischer Erholungsprozesse zusammenhängen und stellt eine erwartete Reaktion dar, nicht unbedingt eine Komplikation. Wenn der Schmerz stark, fortschreitend oder länger als erwartet anhält, sollte der Patient den behandelnden Kliniker kontaktieren.
Die Wirkung ist häufig schrittweise. Eine Verbesserung kann nach 2–4 Sitzungen oder einige Tage nach einer Sitzung wahrnehmbar werden, wenn sich die Gewebereparaturprozesse entfalten.
Die Anzahl der Sitzungen wird vom Kliniker individuell festgelegt. Ein typischer Behandlungszyklus umfasst 3–6 Sitzungen, üblicherweise im Abstand von 5–7 Tagen.
Es wird häufig empfohlen, die Belastung des behandelten Bereichs vorübergehend zu reduzieren, zum Beispiel durch Vermeidung von Stoßbelastungen und intensivem Krafttraining. Die Rückkehrzeiten zum Training werden vom Kliniker entsprechend dem therapeutischen Ziel festgelegt.

Praktische Fragen

Die Parameter hängen von der eingesetzten Technologie ab – radial oder fokussiert –, von der Tiefe des anatomischen Ziels, dem klinischen Ziel und der Erfahrung des Klinikers. Dieselben Zahlenwerte auf verschiedenen Geräten entsprechen nicht immer demselben therapeutischen Effekt.
Nicht immer. Das Überschreiten optimaler Parameter verbessert die Ergebnisse möglicherweise nicht proportional und kann das Risiko unerwünschter Gewebereaktionen erhöhen. Zum Schutz des Patienten können professionelle Systeme Softwarebegrenzungen integrieren.
Es können lokale Blutergüsse oder kleine Hämatome auftreten, insbesondere in stark vaskularisierten Bereichen oder bei Personen mit fragilen Kapillaren. In der Regel sind sie vorübergehend und bilden sich von selbst zurück.
Die Stoßwellentherapie kann neuromuskuläre und myofasziale Ketten beeinflussen, nicht nur das lokale Ziel. Übertragene Empfindungen sind ein normales physiologisches Phänomen, insbesondere bei der Arbeit an Triggerpunkten.

Für Kliniker

Der therapeutische Effekt wird mit lokalisierter Mechanotransduktion und einer kontrollierten biologischen Gewebeantwort in Verbindung gebracht. Je nach Gewebezustand und Behandlungsparametern kann die Stoßwellenstimulation mikrozirkulatorische, reparative und Remodellierungsprozesse unterstützen.
Es handelt sich um grundlegend unterschiedliche Technologien. Radiale Stoßwellen, pneumatisch erzeugt, wirken hauptsächlich auf oberflächliches Gewebe und dissipieren progressiv bis zu einer Tiefe von etwa 3–4 cm. Fokussierte Stoßwellen durchdringen das Gewebe und konzentrieren die Energie in einem definierten Fokusbereich, wodurch tiefere oder stärker lokalisierte anatomische Ziele behandelt werden können, die für radiale Geräte weniger geeignet sind.
Sie kann im Rahmen eines multimodalen Rehabilitationsansatzes eingesetzt werden, einschließlich Magnettherapie oder Lasertherapie, sofern klinisch angemessen. Wichtig: Nach Kortikosteroid-Injektionen in den zu behandelnden Bereich wird in der Regel ein Abstand von mindestens 6 Wochen empfohlen. Bitte einen Kliniker für die korrekte Zeitplanung konsultieren.
In einigen Protokollen ja. Die radiale SWT wird häufig für oberflächliche Muskeln und Faszien eingesetzt, während die fokussierte SWT für tiefere, stärker lokalisierte Ziele verwendet werden kann. Beide Modalitäten können je nach klinischer Indikation und Klinikervorliebe kombiniert werden.
Weil die SWT einen Regenerationsprozess einleitet, anstatt nur eine symptomatische Schmerzlinderung zu bewirken. Neovaskularisation und Kollagenremodellierung benötigen Zeit, oft mehrere Wochen.
Eine instabile Fokussierung kann zu Energiestreuung und verringerter effektiver Tiefe führen. Klinische Ergebnisse hängen von der präzisen Energieabgabe an das anatomische Ziel ab, nicht von den auf dem Bildschirm angezeigten Maximalwerten.

Technische Fragen

Höhere Impulsfrequenzen können Kompromisse bei der Energieabgabe pro Impuls, der Impulsstabilität, dem Wärmemanagement oder der Konsistenz der akustischen Emission erfordern. Die Begrenzung auf 10 Hz ist eine ingenieurtechnische Entscheidung, um eine stabile Impulsabgabe zu gewährleisten.
Dieser Wert liegt im therapeutischen Hochenergiebereich. Eine Überschreitung kann den Effekt nicht linear steigern und das Risiko unnötiger Gewebeschäden erhöhen.

Das Erscheinungsbild des Produkts kann je nach Lieferregion variieren. Die technischen und funktionalen Spezifikationen sind in allen Versionen identisch.

Hersteller:

Gatria Global LLC 66 W Flagler Street, STE 900 Miami, FL 33130, USA

Wissenschaftliche Forschung

Gezieltes Register aktueller Belege aus begutachteten Fachpublikationen, Konsensus-Dokumenten und klinischen Übersichtsarbeiten zur extrakorporalen Stoßwellentherapie – mit besonderem Fokus auf fokussierte ESWT, Sportmedizin, Tendinopathien, Knochenermüdungsverletzungen und Rehabilitation.

Internationaler Konsensus • British Journal of Sports Medicine

Recommendations for use of extracorporeal shockwave therapy in sports medicine: an international modified Delphi study

Rhim et al., British Journal of Sports Medicine, 2025

Dieser internationale Delphi-Konsensus definiert moderne klinische Indikationen für den Einsatz von ESWT in der Sportmedizin. Die Empfehlungen behandeln die Planung des Therapiezyklus, Kontraindikationen, Verfahrensstandards, den Einsatz von Anästhesie und NSAR sowie die praktische Entscheidungsfindung bei Athleten in aktiven Trainings- oder Wettkampfphasen.

  • Klinische Relevanz: bietet eine hochrangige Konsensusreferenz für ESWT in der Sportmedizin und vermeidet die alleinige Abhängigkeit von Einzelstudien.
  • Praktischer Nutzen: unterstützt die Standardisierung der Therapieplanung, Patientenauswahl und Sicherheitsgrenzen im sportlichen Einsatz.
Br J Sports Med. 2025;59:1287-1301.
Knochenermüdungsverletzungen • Aspetar Sports Medicine Journal

Focused shockwave therapy in the management of bone stress injuries in athletes

Omar Alsayrafi, Aspetar Sports Medicine Journal, 2026

Die Übersichtsarbeit fasst Mechanismen, Evidenz und den entstehenden klinischen Konsensus zum Einsatz fokussierter ESWT bei Knochenermüdungsverletzungen zusammen. Sie beleuchtet die Rolle fokussierter Wellen bei tiefen Knochenzielen, Mechanotransduktion, Angiogenese, Osteogenese sowie der strukturierten Planung der Rückkehr zum Sport.

Volume 15 • Targeted Topic: Bone Stress Injury • 25 January 2026
Fußballspieler • Life

Integrating Focused Shockwave Therapy into Rehabilitation for Groin Pain Syndrome: A Prospective Study in Soccer Players

Santilli et al., Life, 2026

Diese prospektive Studie bewertet die Integration fokussierter Stoßwellentherapie in ein gezieltes Rehabilitationsprogramm für das Leistenschmerzsyndrom bei Fußballspielern. Die Publikation ist für die Sportmedizin unmittelbar relevant, da sie eine hochbelastete Athletenpopulation und ein im Fußball häufiges Schmerzbild betrifft.

Life. 2026;16(3):509. DOI: 10.3390/life16030509

Register der Schlüsselevidenzen 2024–2026

Strukturiertes Verzeichnis aktueller Studien und Übersichtsarbeiten zur fokussierten Stoßwellentherapie, sportlichen Rehabilitation, Tendinopathien, Knochenermüdungsverletzungen und muskuloskelettaler Genesung.

Recommendations for use of extracorporeal shockwave therapy in sports medicine: an international modified Delphi study
Rhim et al., 2025 • British Journal of Sports Medicine
Internationaler Konsensus zum Einsatz von ESWT in der Sportmedizin, einschließlich Verfahrensstandards und Sicherheitskriterien.
Konsensus Sportmedizin Klinische Leitlinie
Integrating Focused Shockwave Therapy into Rehabilitation for Groin Pain Syndrome: A Prospective Study in Soccer Players
Santilli et al., 2026 • Life
Prospektive Studie an Fußballspielern, relevant für Adduktoren-Scham-Leisten-Schmerzen und Rehabilitation zur Rückkehr in den Sport.
Leistenschmerz Fußball fESWT
Focused shockwave therapy in the management of bone stress injuries in athletes
Alsayrafi, 2026 • Aspetar Sports Medicine Journal
Übersicht zur fokussierten ESWT bei Knochenermüdungsverletzungen, mit Schwerpunkt auf Knochenzielen, Fokustiefe und Athletenregeneration.
Knochenermüdungsverletzung Athleten fESWT
Evaluating the efficacy of extracorporeal shockwave therapy in postoperative rehabilitation after anterior cruciate ligament reconstruction: A meta-analysis
Salimi et al., 2025 • World Journal of Orthopedics
Meta-Analyse zur ESWT in der Rehabilitation nach VKB-Rekonstruktion, mit gemischten Befunden, hoher Variabilität und Bedarf an weiteren standardisierten Studien.
VKB Rehabilitation Meta-Analyse
Effectiveness of focused extracorporeal shock wave therapy for suspected ulnar collateral ligament-related symptoms in competitive baseball pitchers
Hoshika et al., 2025 / eCollection 2026 • JSES International
Studie an Wettkampf-Baseball-Werfern, die höhere Rückkehr-zum-Sport-Raten und einen früheren Wurfbeginn zeigt, wenn ESWT zur Physiotherapie hinzugefügt wird.
UCL Baseball Return to Play
Shockwave or Ultrasound Therapy for Tendinopathy? A Systematic Review and Meta-Analysis
Dudoń et al., 2026 • Journal of Clinical Medicine
Meta-Analyse zum Vergleich von Stoßwellentherapie und Ultraschall bei Tendinopathien der oberen und unteren Extremitäten, mit variierender Evidenzqualität zwischen den eingeschlossenen klinischen Studien.
Tendinopathie Meta-Analyse ESWT vs Ultraschall
Pain, Function, and Elastosonographic Assessment After Shockwave Therapy in Non-Calcific Supraspinatus Tendinopathy
Santilli et al., 2025 • Journal of Functional Morphology and Kinesiology
In-vivo-Elastosonografie, die Stoßwellentherapie mit Sehnenmorphologie, Funktion und mechanischen Gewebeeigenschaften verknüpft.
Elastosonografie Supraspinatus Sehnenstruktur
Long-Term Efficacy of Combined Focused and Radial Extracorporeal Shockwave Therapy for Gluteus Medius Tendon Pathology: A Pilot Study
Fulceri et al., 2024 • Life
Pilotstudie zur Kombination fokussierter und radialer ESWT bei Gluteus-medius-Sehnenerkrankung mit funktionellem Langzeit-Follow-up.
Gluteus medius Hüftschmerz Langzeitverlauf
Comparison of laser therapy and extracorporeal shock wave therapy in the treatment of patients with plantar fasciitis: a systematic review and meta-analysis
Alotaibi et al., 2026 • Lasers in Medical Science
Systematische Übersicht und Meta-Analyse zum Vergleich von ESWT, LILT und HILT bei chronischer Plantarfasziitis.
Plantarfasziitis ESWT vs Laser Meta-Analyse
Extracorporeal Shockwave Therapy for Tendinopathies Around the Hip and Pelvis: A Systematic Review
Rau et al., first online 2025 / HSS Journal issue 2026
Systematische Übersicht zu Tendinopathien im Bereich von Hüfte und Becken, einschließlich Glutäuserkrankungen, proximaler Ischiokruralsehnenpathologie und verwandter regionaler Erkrankungen.
Hüfte Becken Systematische Übersicht
Case Report: Focused shockwave therapy (fESWT) in thumb carpometacarpal joint osteoarthritis: a single case study
Gustafsson and Ryman Augustsson, 2026 • Frontiers in Rehabilitation Sciences
Einzelner Fallbericht zum Einsatz von fESWT bei Daumenkarpometakarpalgelenks-Arthrose mit funktionellem Follow-up.
fESWT Fallbericht Gelenkarthrose
Effect of extracorporeal shockwave therapy for rotator cuff tendinopathy: a systematic review and meta-analysis
Xue et al., 2024 • BMC Musculoskeletal Disorders
Systematische Übersicht und Meta-Analyse zur ESWT bei Rotatorenmanschettentendinopathie, einschließlich Schulterschmerz und funktioneller Ergebnisse.
Rotatorenmanschette Schulter Meta-Analyse
Wissenschaftliche Datenbanken und Recherche-Tools

Weitere Publikationen zur fokussierten extrakorporalen Stoßwellentherapie und sportlichen Rehabilitation finden:

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